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Fotografieren bedeutet, sich auf das Unerwartete einzulassen

17.2. und 6.4.2019

DIE BEIDEN WORKSHOPS dauern den ganzen Tag. Im Februar-Termin hoffen wir auf etwas Schnee – mal sehen, ob Herr Petrus mitspielt – und beim April-Termin haben die Wölfe noch ihr dichtes, fotogenes Winterfell und die Temperaturen sollten für unsere Zehen etwas erträglicher sein.

Die Workshops richten sich sowohl an Hobby- als auch an Profifotografinnen und -fotografen.

KOSTEN

350,- Euro pro Person und Tag

WO?

Wolfsforschungszentrum Dörfles 48, A-2115 Ernstbrunn

PROGRAMMÜBERSICHT

Wir werden zwei Stunden (in mehreren Etappen) mit den Trainerinnen in den Wolfsgehegen bei den verschiedenen Rudeln verbringen UND (ganz neues Angebot!) etwa eine Stunde lang direkt am Zaun fotografieren können. Besonders dieses neue Angebot liegt mir für euch sehr am Herzen, da die Tiere ein anderes Verhalten zeigen, wenn wir am Zaun stehen. (Etwa 80% meiner eigenen Aufnahmen entstehen vom Zaun aus.)

2019

Erfahrungen meiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer

„Wenn ich denke, wie umständlich und konfus ich früher meine Fotos nachbearbeitet habe, und wie einfach und effizient das jetzt geht, könnte ich einen Lachanfall bekommen – oder einen Heulkrampf!“

Denise S. aus Salzburg

 

„Für mich war viel Neues dabei - naturgemäß alles rund um Lightroom, worauf man beim Histogramm achten soll, oder die Unterbelichtung bei Sonnenschein. Aber auch Dinge, die ich bereits wusste, sind jetzt viel klarer - so z.B. das Zusammenspiel von Verschlusszeit, Blendenöffnung und ISO-Wert, oder der gezielte Einsatz von Brennweiten. Lieber Rooobert, vielen Dank nochmals für den gestrigen Tag! Unglaublich, wieviel Mühe du dir machst, es hat alles gepasst, die Themen, die Aufbereitung, deine Ausführungen und gut nachvollziehbaren Erklärungen - besser geht’s nicht! Werde dich jederzeit gerne und mit bestem Gewissen weiterempfehlen!“ 

Eva E. aus Wien

Wolfsfotoworkshop Informationen

DIE CHANCE, Wölfe aus nächster Nähe zu fotografieren, bietet sich uns nicht allzu oft. In Zoos und Tierparks müssen wir durch schmutziges Glas oder Zäune fotografieren und sich im Wald zwei Wochen lang gut getarnt auf die Lauer zu legen, ist nicht jedermanns Sache. Bei unseren Fotoworkshops am Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn ist das anders.

Natürlich haben wir hier keine wildlebenden Wölfe, sondern ganz besondere Rudel. Geronimo, Tala, Chitto und all die anderen sind an Menschen gewöhnt und arbeiten mit Hingabe in der wissenschaftlichen Forschung. Dadurch ist es uns möglich, mit den Tiertrainerinnen in die Wolfsgehege zu gehen, um die Tiere hautnah erleben, fotografieren und sogar berühren zu können.

Für Profifotografinnen und -fotografen bietet sich hier die Möglichkeit, innerhalb von etwa drei Stunden (in Etappen am Tag verteilt), die Wölfe ohne Zaun für das eigene Portfolio fotografieren zu können.

Freizeit- und Hobbyfotografinnen und -fotografen haben dieselbe Möglichkeit, zusätzlich stehe ich euch aber mit meinem Fachwissen bezüglich Fototechnik und Bildgestaltung zur Verfügung. Ob ihr nun Fragen zum Licht habt, zum richtigen Einsatz der AF-Felder oder zur Brennweitenoptimierung, eure Fragen zu beantworten, ist meine Aufgabe an diesem Tag.

EinsteigerInnen in der Fotografie sind ebenfalls herzlich willkommen. Ihr solltet aber zumindest eure Kamera in den Grundfunktionen bedienen können. Während des Workshops werden wir dann einen "kleinen" Fotokurs abhalten, um euch mit der Technik besser vertraut zu machen, aber das Hauptaugenmerk wird auf der aktiven Wolfsfotografie liegen.

Anmeldung:

Rooobert Bayer - Bildender Künstler

  

Zeichner Fotograf Schriftsteller

Als ich im Alter von vierundzwanzig Jahren geboren wurde, hatte ich bereits alle Zähne. Mir liefen viele Frauen nach, aber leider nur jene, bei denen ich Schulden hatte.

Wie die meisten Männer, definiere auch ich mich über meine Tätigkeiten. Ich zeichne, male, fotografiere und schreibe mit voller Inbrunst, deshalb bin ich Künstler. In meinem Kühlschrank liegen noch haufenweise nicht entwickelte Filme. Ich koche und esse gerne. Mein Leben widme ich der Kreativität, der Kunst, der Fantasie, den Kindern und vor allem meinem Finanzamt.

Und das so lange, bis meine Kerze heruntergebrannt sein wird.