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Also, was soll ich da sagen? Unser Fotoworkshop am 6. Mai war ein großartiges, lustiges und spannendes Erlebnis für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und nicht weniger für mich! Unsere Wölfe arbeiteten aufmerksam mit und ermöglichten uns durch die Trainerinnen unglaubliche Bilder. Nanuk und Una sahen den filigranen Seifenblasen verwundert nach, die im Wind davonflogen und manchmal auch auf ihrer Nase zerplatzten. Taima und Tekoa hingegen waren zunächst noch etwas scheu, wie es für Wölfe völlig natürlich ist. Doch als Nanny-Hündin Freya dazukam, gab es kein Halten mehr und sie hatten riesigen Spaß und posten sogar wie professionelle Fotomodelle - mit ein wenig zu viel Sabber für meinen Geschmack, hahaha!

Menschen zu fotografieren ist eine der größten und interessantesten Herausforderungen in der Fotografie. Vier wichtige Punkte gilt es zu beachten: Zum einen müssen wir die Kameratechnik beherrschen, denn wenn wir ständig einen Kontrollblick auf das Display werfen müssten, zerreißen wir das Band, das zwischen uns und der Person entsteht. Zum zweiten müssen wir die Bildgestaltung im Griff haben. Perspektive, Vordergrund und Hintergrund, Bildwirkung, Farbkontrast - das alles darf uns Fotografinnen und Fotografen vor keine Rätsel stellen. Drittens suchen wir in der Porträtfotografie jene seltenen und kurzen Momente im Ausdruck der Person, wo alles passt und wir hinter die Oberfläche sehen können. Und nicht zuletzt sollten wir eine Tasse guten Kaffees genießen. Das mach ich jetzt auch ...

Ich durfte vor einigen Tagen Kerstin fotografieren, unsere Managerin am Wolfsforschungszentrum. Kerstin wählte an diesem Tag unbewusst eine Camouflage-Jacke, mit der sie sich wohl fühlt. Schüchtern ist unsere Mangerin in keiner Weise, sie hat es faustdick hinter den Ohren und verstecken braucht sie sich auch nicht. Kerstin ist sportlich und aktiv und sehr natürlich. Nach einigen herrlichen Fotos mit ihren entzückenden Hundedamen bot sich die Gelegenheit, ein Stück in den Wald zu gehen.

Psssst ... Wir befinden uns am Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn, wo Wölfe, Hunde und Menschen wissenschaftliche Arbeit betreiben. Stören wollen wir sie nicht dabei, daher ist das Testhaus auch von den Besucherinnen und Besuchern im Wildpark getrennt.

In drei Tagen wird Nanuk 9 Jahre alt. Die vielen Tests, die der riesige Wolf schon gemacht hat, müssten ihm eigentlich längst einen Doktortitel eingebracht haben - und wie ich Nanuk kenne, würde er ihn auch mit Stolz tragen und jeden Tag Una zeigen (seine Partnerin), bis sie genervt mit den Augen rollt. Die beiden sind herrlich. Während sich Nanuk im Geruch von Besuchern wälzt und jedes fremde Molekül in seinem Fell aufnimmt, liegt Una im Schatten und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Nanuk gehört zu jenen Wölfen am Wolfsforschungszentrum (WSC), die in der Natur nicht überlebt hätten, da sie von ihrer Mutter nicht angenommen wurden. Im Alter von zwei Wochen hatte er eine Mittelohrentzündung und seitdem eine Sehschwäche am linken Auge. Das WSC bietet Nanuk und den anderen ein großartiges Leben mit täglich spannenden Herausforderungen, mit liebevoller Aufzucht und Betreuung, mit Trainingseinheiten, medizinischer Betreuung und auch mit viel Spaß - und die Tiere bedanken sich mit ihrem natürlichen Fleiß, ihrer Neugierde und ihrer Kooperation - und manchmal nerven sie die Trainerinnen auch, denn Wölfe haben einfach ihren eigenen Willen (und den wissen sie auch durchzusetzen).

Also gestern hatten wir am Wolfsforschungszentrum einen superlustigen Tag: Ich durfte die Team-Mitglieder einen halben Tag lang durch meinen Foto-Workshop leiten. Vom Smartphone bis zur Profikamera war alles dabei und dementsprechend weit gefächert waren die Themen. Ich kam gehörig ins Schwitzen, muss ich zugeben - und dass wir jetzt im April schon Hochsommerwetter haben, sorgte nicht unbedingt für Abkühlung.

Zunächst gab es im Seminarraum ein wenig Theorie, wie man die Kamera bedient und worauf wir in bestimmten Lichtsituationen achten müssen. Zum Glück war die Theorie nicht trocken, und das, obwohl mein Humor manchmal auch recht trocken sein dürfte. Die Bildgestaltung stand dann im Vordergrund. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten aktiv bei einigen Tests mit und ich konnte einige Aha-Erlebnisse verteilen.

Zu Mittag gab es zur Stärkung Pizza und einige von uns hatten noch süße Nachspeisen mitgebracht. Diese Stärkung war notwendig, denn nun gings ins Wolfsgehege zu Nanuk und Una ...

Findet ihr es auch aufregend, die Bilder an den Wänden zu betrachten, wenn ihr in eine unbekannte, private Wohnung eingeladen werdet? Die Bilder erzählen meist Geschichten aus einem ganz persönlichen Leben. Hier hängen Kinderzeichnungen neben vergilbten, runzligen Ur-Ur-Urgroßeltern und man erinnert sich sofort an die eigene Kindheit - oder an das allmorgendliche Spiegelbild beim Rasieren. Urlaubseindrücke und lustige selbstgemalte Acrylbilder zieren die fremden Wände, Geschenke von lieben Freunden und Erinnerungen an tierische Herzverwandte, man kommt aus dem Staunen nicht heraus!

Dann gibt es die "Sammlerinnen und Sammler". Sie kaufen kleine Werke, Bilder und Fotografien, Aquarelle und Rötelzeichnungen, wo immer sie das gute Gefühl haben, sich damit umgeben zu wollen. Oft kann man nicht in Worte fassen, warum man genau dieses Bild will, oder jenes, das ist sehr spannend. Wir bauen Emotionen zu unseren Bildern auf, ohne eine Erklärung dafür zu haben. Mit der Zeit wächst dann eine Geschichte in der Geschichte um uns herum. Das passiert nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess im Leben.

Der Frühling ist endgültig angekommen, die Winterdecke eingemottet und das Fensterputzen ... äh schieben wir noch etwas auf, haha!

Die Eissaison hat begonnen und unsere Wölfe freuen sich ebenfalls bereits. Das Bild von Una ist vom Hochsommer letzten Jahres, aber heute passt es als Frühlingseinstiegsbild. Für unsere Wölfe am Wolfsforschungszentrum (WSC) ist immer gesorgt und manchmal bekommen sie als kleine Leckerei zwischendurch auch gefrorenes Tierblut mit Wurst und Fleisch. Oh, entschuldigt bitte, ich hätte euch vorwarnen sollen, haha!

Aber es dürfte klar sein, dass Wölfe keine Vegetarier sind, und Zuckereis bekommen sie natürlich auch nicht. Also hatte ich die Idee, aus den Eisklumpen kleine Eiskugeln zu schnitzen.

Wir hatten ein außergewöhnliches und aufregendes Shooting am Wolfsforschungszentrum als Danksagung für Mónica. Wamblee, unser unerschrockener frecher Wolf mit dem unverkennbaren Blick, durfte bei unserer Version dabei sein. Geplant war, dass wir eine moderne Geschichte erzählen, mit einer starken Kämpferin, die mit dem Wolf an ihrer Seite gegen das Unrecht in der Welt antritt.

Ich muss aber gestehen, dass wir alle ziemlich angespannt waren. Die Trainerinnen und Mónica besonders und ich natürlich auch. Meine Kamera war bald schweißnass. Nur Wamblee war gar nicht nervös und er ließ sich von unserem Bluthochdruck auch überhaupt nicht beeindrucken. Er hatte seinen Spaß mit dieser Abwechslung. Ich muss dazu sagen, so etwas machen wir am WSC (Wolf Science Center) normalerweise nicht. Es ist ja ein Forschungszentrum - aber nach langer Vorbereitung und Absicherung durften wir unter der Leitung unserer Cheftrainerin hier eine kleine Ausnahme machen. 

Nachdem die ersten technischen Hürden der Website geschupft sind, folgt das Wichtigste überhaupt: Ein kräftiger Kaffee. 

Im Bild hier ist allerdings kein Kaffee zu sehen, da möchte ich mich gleich mal entschuldigen, sondern eine heiße Schokolade mit Kokosmilch und Chili. Mal sehen, vielleicht tauchen auf meinen Seiten auch mal Rezepte auf.

Aber zurück zum Kaffee. Ohne ihn geht bei mir gar nichts, muss ich zugeben. Ich trinke nicht viel, aber ich genieße ihn und nehme mir Zeit dafür. Das ist wichtiger, als es sich auf den ersten Blick anhört (hahaha). In meinen Berufen als Illustrator und Fotograf bin ich kreativ schaffend, und das kreative Denken muss sozusagen auf Knopfdruck funktionieren. Grundsätzlich ist das kein Problem, wenn ich ab und an eine Pause einlegen kann. 

Mir fällt gerade auf, dass der Abstand zwischen den Blog-Beiträgen ziemlich eng ist. Hm.

Ha! Jetzt sieht es besser aus cool

Los geht's, bitte einzutreten cool Also, ich bin echt froh, dass ich es bis hierhin geschafft habe, meine erste Website aufzubauen, hurra!

Vielleicht kennt ihr das ja, wenn man sich zum ersten Mal mit dem "Content Management System" befasst, könnte man manchmal ausflippen, haha! Ich denke, der erste Schwung ist hiermit geschafft, uff. Ihr seht schon, zu Beginn ist es noch recht leer hier und die Links sind noch nicht perfekt eingerichtet. Selbstverständlich wird es aber bald Unterseiten, Galerien, Zeichnungen, Illustrationen und viel zu lesen hier geben. Bitte habt etwas Geduld.

Ach ja, worum geht es hier eigentlich?

Rooobert Bayer - Bildender Künstler